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Franken König Pippin d.J., B 9600 B; genealogie-93-generationen.eu
 
A - Z
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Vorwort
Die Heiligen unter unseren Vorfahren
Herkunft der Familie
Legende
Partner
 
Name
Geb.dat.
St./Bld.
Ahnennr.
 
Frangipane (Castello) Artico
1150
I
2096 A
 
Frangipane (Castello) Federico
1120
I
4192 A
 
Frangipane (Castello) Federico
1200
I
524 A
 
Frangipane (Castello) Volrico
1175
I
1048 A
 
Frangipane (verh.) Ymigla
1260
I
217 A
 
Frangipane Articone
1230
I
262 A
 
Frangipane Glorissa
1260
I
131 A
 
Frangipane Odorico
1255
I
216 A
 
Franken Alberich
615
F
153616 B
 
Franken Aldana
720
F
19221 B
 
Franken Alpais
794
F
4811 B
 
Franken Arnulfinger HM Ansegisel
610
B
B 76800 B
 
Franken Bischof Arnulf d.Hl.v.Metz
582
F
B 153600 B
 
Franken Ermengard
852
I
595 B
 
Franken Gisela
819
F
1609 B
 
Franken Haerstal (verh.) Chalpaida
660
B
38401 B
 
Franken Haerstal HM Pippin d.Mittlere
640
B
B 38400 B
 
Franken Hausmeier Karl Martell
676
F
B 19200 B
 
Franken Heilige Begga
615
B
B 76801 B
 
Franken Irmgard
830
F
705 B
 
Franken Judith
843
F
13377 E
 
Franken Kaiser Berengar I
840
I
B 44386 E
 
Franken Kaiser Karl d.Gr.
747
EU
B 4800 B
 
Franken Kaiser Karl II
823
F
B 1200 B
 
Franken Kaiser Lothar I
795
F
B 1410 B
 
Franken Kaiser Ludwig d.Fromme
778
F
B 2400 B
 
Franken Kaiser Ludwig II
825
I
B 1190 B
 
Franken Karlmann
751
F
9670 B
 
Franken König Pippin d.J.
715
F
B 9600 B
 
Franken König Sigibert I
535
F
B 614426 B
 
Franken Landen Chrodechild
650
B
76811 B
 
Franken Landen Pippin d.Ä.
590
B
B 153602 B
 
Franken Prn. Chlodosvintha
570
F
B 307213 B
 
Franken Prn. Ingunde
567
F
614417 B
 
Franken Prn.Chlothilde
497
F
1228849 B
 
Franken Rotrud
775
F
3672337 A
 
Franken Rotrud
800
F
88705 E
 
Franken Rotrud
740
F
9621 B
 
Frankh Maria
1605
D/BAY
2209
 
Franzien (verh.) Aelis
860
F
1459 B
 
Franzien Beatrix
920
F
275 C
 
Franzien Hugo d.Gr.
895
F
B 550 C
 
Franzien König Robert I Capet
855
F
B 1458 B
 
Franzien Richildis
850
F
22185 E
 
Frencke (Vrenke, Brenke) Anna
1390
D/NS
87937
 
Frencke (Vrenke, Brenke) Hartung
1460
D/NS
43976
 
Frencke Herbort
1500
D/NS
21988
 
Frencke Levin
1530
D/NS
10994
 
Frencke Margarete
1555
D/NS
5497
 
Frese (Friso) Gerhardus
1200
D/NS
2811392
 
Frese Diederich
1280
D/NS
702848
 
Frese Engel
1460
D/NS
43981
 
Frese Hinrich
1320
D/NS
351424
 
Frese Hinrik
1362
D/NS
175712
 
Frese Johann
1480
D/NS
21964
 
Frese Marquard
1439
D/NS
43928
 
Frese Ottrave
1510
D/NS
10982
 
Frese Sophie
1550
D/NS
5491
 
Frese Thelhardus d.Ä.
1240
D/NS
1405696
 
Frese Wilken
1400
D/NS
87856
 
Friaul (Unruochinger) Eberhard
867
I
402 B
 
Friaul (Unruochinger) Judith
890
I
201 B
 
Friaul Eberhard
815
I
1608 B
 
Friaul Gisulf II
575
I
307298 B
 
Friaul Ingeltrud
837
I
1211 B
 
Friaul Judith
836
I
1193 B
 
Friaul Unruoch
840
I
804 B
 
Friaul Unruochinger Gisela
880
I
22193 E
 
Friaul-Istrien Hadamut
995
I
120361 A
 
Friesland Gottfried
830
NL
1214 B
 
Friesland Reinhild
865
NL
607 B
 
Frontenhausen (Verh.) Liutgard
1085
D/BAY
15053 A
 
Frontenhausen-Lechsgemünd Heinrich I
1075
D/BAY
15052 A
 
Frontenhausen-Lechsgemünd Heinrich III
1125
D/BAY
7526 A
 
Frontenhausen-Lechsgemünd Uta
1180
D/BAY
3763 A
 
Früchting Margarete
915
D/SA
704643073
 
Name Vorname, wenn Abbildung rot
Geb. Dat. (grün = geschätzt)
Staat/Bundesld. heute
Nummer in Ahnenliste
Franken König Pippin d.J.
715
F
B 9600 B

B 9600 B = 39/19340 B 38

Pippin d.Jüngere oder d Kurze, König der Franken, * um 715, E 744, + 24.9.768, begr.St. Denis, wo er sich aus Demut mit dem Gesicht zur Erde gerichtet bestatten lässt. Vom Friesenapostel Willibrord getauft, im Kloster St. Denis erzogen und von Luitprand, König der Langobarden, adoptiert. Bruder der Alda (AL.39/19221 B), des Hieronymus (AL.37/5664 B) und der Hiltrud, der Mutter des unglücklichen Bayernherzogs Tassilo III.

Folgt 741 seinem Vater als Hausmeier nach und sieht sich gleich bei Antritt der Regierung gemeinsam mit seinem Bruder Karlmann mit inneren Unruhen konfrontiert. Zuerst wird der lästige Halbbruder Grifo in ein Kloster gesteckt, dann findet sich im Kloster St. Bertin noch der Merowinger-Prinz Childerich III, den er 743 als Scheinkönig einsetzt. Im März 744 folgt er dem von Bonifatius inspirierten Beispiel seines Bruders Karlmann in Austrien und beruft für das westfränkische (neustrische) Reich eine Synode nach Soissons ein. In einer Kirchenreform werden unsittlich lebende Priester und Bischöfe abgesetzt, Geistlichen wird die Jagd und das Kriegshandwerk untersagt, sie dürfen keine Frauen mehr in ihren Häusern schlafen lassen und müssen Standeskleidung tragen. Wieder eingerissene heidnische Bräuche und abergläubische Praktiken werden verboten. 746 lässt er im Blutbad von Cannstadt zur Einschüchterung der Herzöge einen großen Teil der aufständischen alemannischen Adeligen umbringen und setzt den ihm ergebenen Welfen Ruthard (AL.9472 B) als Herzog ein.

747 lässt sich Karlmann in Rom zum Priester weihen und entsagt zu Gunsten Pippins der Herrschaft. Als er sich 754 von König Aistulf der Langobarden dazu verleiten lässt, in dessen Interesse nach Gallien zu ziehen, wird er in Burgund gefangen genommen und in ein Kloster nach Vienne gebracht, wo er noch im gleichen Jahr verstirbt. 751 lässt Pippin durch eine Gesandtschaft des englischen Gefährten des heiligen Bonifatius, Bischofs Burchard von Würzburg (Austrien) und des Abtes Fulrad von St. Denis (Neustrien) bei Papst Zacharias anfragen, ob er als de facto Machthaber nicht den bedeutungslosen Merowinger Childerich III als König auch dem Titel nach ersetzen solle. Als der Papst zustimmt lässt er sich am 25.12.751 in Soissons von einer Versammlung der Großen seines Reiches zum König wählen und schickt Childerich wieder in sein Kloster zurück, wo er freundlicherweise schon 755 verstirbt. Zur Erhöhung der Legitimität lässt er sich vom heiligen Bonifatius und anderen Reichsbischöfen sakramental zum König weihen und 754 beim Besuch Papst Stephan II von diesem samt seinen Söhnen Karlmann (AL.9670 B) und Karl (AL.37/4800 B) auch noch dazu salben. Dafür zieht er 755 nach Italien und erneuert die so genannte konstantinsche - gefälschte - Schenkung.

Mit der nun Pippinschen Schenkung vergibt er einen großen Teil Italiens an den Heiligen Stuhl, der rechtens dem Kaiser von Byzanz gehört und de facto zum größten Teil vom Langobardenkönig Aistulf besetzt ist. Nach erfolgreicher Belagerung Aistulfs in dessen Hauptstadt erreicht er 756 im Frieden von Pavia die Anerkennung dieser Schenkung und begründet somit den bis 1870 bestehenden Kirchenstaat. 759 kann er den Arabern Septimanien entreißen und erobert Narbonne. 760 bis 768 unterwirft er in langen Kriegszügen Aquitanien und lässt den dortigen Herzog Waifar töten.

Vater

Mutter

Sohn

Sohn

Franken König Pippin d.J.
König Pippin der Jüngere und seine Gemahlin Bertrada, Grabplatte in der Kathedrale von St. Denis bei Paris
 
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