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Otto Rudolf, B 4; genealogie-93-generationen.eu
 
A - Z
OAOBOCOD
OEOFOGOH
OIOJOKOL
OMONOOOP
OQOROSOT
OUOVOWOX
OYOZ  
 
Vorwort
Die Heiligen unter unseren Vorfahren
Herkunft der Familie
Legende
Partner
 
Name
Geb.dat.
St./Bld.
Ahnennr.
 
Otacilia
500
I
6445858833 R
 
Otanes (verh.) To.d.Hystaspes
-553
IR
69 L
 
Otanes N.
-575
IR
68 L
 
Otanes N.
-535
IR
34 L
 
Otterbacher Barbara
1585
D/BAY
1a 4097
 
Otto (Otho) Caspar
1590
CZ/B
2164
 
Otto (verh.) Maria
1595
CZ/B
2165
 
Otto (verh.) Maria
1622
CZ/B
1083
 
Otto Christian
1964
A/W
B 1b
 
Otto Clemens
1997
A/W
B 1b 0a
 
Otto Gabriele
1966
A/W
B 1c
 
Otto Jacob
1616
CZ/B
1082
 
Otto Karl
1760
CZ/S
64
 
Otto Karl
1787
A/NÖ
32
 
Otto Maria
1645
CZ/B
541
 
Otto Marianne
1961
A/W
B 1a
 
Otto Rudolf
1861
A/W
B 8
 
Otto Rudolf
1906
A/W
B 4
 
Otto Rudolf
1824
A/W
B 16
 
Otto Rudolf
1937
A/W
B 2
 
Otto Stefanie
1999
A/W
B 1b 0b
 
Name Vorname, wenn Abbildung rot
Geb. Dat. (grün = geschätzt)
Staat/Bundesld. heute
Nummer in Ahnenliste
Otto Rudolf
1906
A/W
B 4

B 4 3

Otto Rudolf Karl Peter, Mag. Phil., Kommerzialrat, Kunsthändler in Wien XIII, * 5. 4. 1906 Wien, E 4. 2. 1936 Wien, Pf. Maria Hietzing, + 6. 11. 1988 an einem völlig unerwarteten Schlaganfall, zu Hause beim Studium für seine Dissertation an seinem Schreibtisch sitzend. Zwei Tage zuvor hatte er noch Tennis gespielt und weitere Partien für die folgende Woche vereinbart.

Von Kindheit an extrem monarchistisch-patriotisch erzogen, strebt die Offizierslaufbahn an. Er besucht die Militär-Unterrealschule in Bruck an der Leitha, hierauf die Bundeserziehungsanstalt Wien-Breitensee, wo er 1924 maturiert. Mit dem Ende der Monarchie war der Offizierstraum ausgeträumt, der „roten“ Republik will er keinesfalls dienen, und erlangt eine Anstellung bei der amerikanischen Fleischwarenhandelsgesellschaft Swift & Co. In der Weltwirtschaftskrise wird er dort als letzter Junggeselle abgebaut. Nach kurzer Vertretertätigkeit meldet er sich 1929 auf ein Inserat der Firma Meinl. Dadurch bekommt er die Anstellung beim Schwager des Julius Meinl, Moritz Winterstein, der einen alteingeführten Gemälde-Großhandel betreibt. Er avanciert dort bald zum Geschäftsführer mit dem damals sehr beträchtlichen Gehalt von monatlich S 1.000.-. Nach dem Tod des Moritz Winterstein macht er sich selbständig und gründet am 1. 2. 1934 seinen eigenen Kunsthandel im Elternhaus in Wien XIII, Lainzer Straße 53. Als Startkapital steht ihm eine Hypothek von S 3.000.- auf ein Haus der Familie zur Verfügung. Seine erste Angestellte ist seine Mutter, bald folgen Fritz Gawlikowski und Franz Osetzky, genannt Martin, die er von der inzwischen liquidierenden Witwe Else Winterstein übernimmt, ebenso wie einen großen Teil ihres Warenlagers.

1936 heiratet er Maria Weingraber, die ihm in rascher Folge fünf Kinder schenkt. Sein Unternehmen expandiert schnell, auch wenn Rückschläge nicht ausbleiben. So zum Beispiel, als er in der Schweiz wegen Übertretung des „Hausierverbots“ Einreisesperre erhält und in der Folge sein pensionierter Vater seine Schweizer Großhandelskunden besuchen muss. Der 1939 ausgebrochene Weltkrieg schneidet alle Auslandsverbindungen ab, doch floriert dafür das Geschäft im Deutschen Reich umso mehr. Den Export nach Amerika kann er immerhin bis 1941 noch aufrecht erhalten. Er wird zwar 1940 zur Deutschen Wehrmacht eingezogen, doch gelingt es ihm, während des ganzen Krieges in Wien zu bleiben und sein Geschäft, auch mit Hilfe des halbjüdischen und daher „wehrunwürdigen“ Angestellten Walter Podwinetz, nebenberuflich weiterzuführen. Freilich müssen die Kunden in den letzten Kriegsjahren Leinwand, Farben und Pinsel beistellen, wenn sie Bilder bekommen wollen. 1942 kauft er von seiner Großmutter Ermelinde (AL. 5/19) und seinem Onkel Rudolf Wagner das Familienwohnhaus in der Beckgasse 10, das zwar1945 von Nachbarn und Russen völlig ausgeplündert wird, sonst aber den Krieg relativ heil übersteht.

Etwa eine Woche vor der Einnahme Wiens durch die Rote Armee am 13. 4. 1945 verlädt er seine Familie (Frau und vier Kinder zwischen 2 ½ und 8 Jahren) auf einen LKW der Luftwaffe und wir flüchten mit einer Zwischenstation am Fliegerhorst Langenlebarn nach Aigen im Ennstal. Wir leben dort in einer zugigen Veranda auf einem Bauernhof und Vater dient nach einer Gefangenschaft von ganz wenigen Tagen den bald einrückenden amerikanischen Soldaten als Dolmetsch. Im August 1945 kehren wir auf abenteuerlichen Wegen, teils per Pferdewagen, teils per Bahn, nach Wien zurück. Ich erinnere mich noch heute an die Fahrt auf einem offenen Pferdelastwagen vom Nordwestbahnhof, der als einziger in Wien in Betrieb war, nach Hietzing. Das „Familienvermin Form von kleinen Goldbarren hatte Mutter in das Futter unserer Kinderkleider eingenäht. Während des Krieges hatten wir dank der Kurierfahrten unseres Vaters in die gut versorgten Städte Budapest und Bukarest immer ausreichend zu essen gehabt, 1945 aber überleben wir nur mittels der von alten, zumeist jüdischen, amerikanischen Kunden geschickten CARE – Lebensmittelpakete. Es klingt heute unverständlich, dass wir damals zwar ein Kindermädchen hatten, aber mit diesem von den Eltern ausgeschickt wurden, um an den Wegrändern Brennnesseln zu sammeln, aus denen dann ein Gemüse bereitet wurde.

1946 stellt Vater seine Bilder schon wieder auf einer Messe in Paris aus – und bringt mir von dort mein erstes Fahrrad mit – der Wiederaufstieg der Firma beginnt aber erst mit seiner ersten Reise nach Amerika 1948. Er ist erst der zwölfte Österreicher, dem es nach dem Krieg gelingt, ein amerikanisches Einreisevisum zu erhalten! Er reist per Schiff und verfrachtet seine Kollektion in Kisten, da alle Bilder mangels Leinwand auf Hartfaserplatten gemalt waren. In New York benützt er die Gepäckaufbewahrung in der Central Station als Ausstellungsraum und baut dort seine Bilder zwischen den Särgen gefallen heimgekehrter amerikanischer Soldaten auf. Die hartgesottenen US-Kunden stört dies aber nicht und er verkauft innerhalb eines einzigen Tages sämtliche Gemälde. Bei einer anderen Amerikareise bricht ein Schiffskran, als die Bilderkisten entladen werden und hunderte Bilder versinken auf Nimmerwiedersehen im Hafenbecken. Das ist zwar sehr aufregend, aber immerhin ist damit schon der größte Teil der Ware an die Versicherung verkauft! Andere Geschäftsreisen unternimmt er nach Deutschland, Schweden, England und Südafrika, bis diese in der zweiten Hälfte der Fünfzigerjahre von seinen inzwischen herangewachsenen Söhnen übernommen werden.

1953 beginnt er – am Lobkowitzplatz – mit der Errichtung des Wiener Filialnetzes. 1956 und 57 folgen Großhandelsfilialen in München und London. 1960 wandelt er die Firma gemeinsam mit seinen Söhnen Rudolf (AL. 2/2) und Heinz in eine Familien-Kommanditgesellschaft um, in die auch bald Peter und 1972 Michael eintreten. Diese Vervielfachung der Firmenteilhaber führt auch zu einer entsprechenden Ausweitung der Aktivitäten und zu einer gewaltigen Steigerung der erzielten Umsätze und Gewinne. Um 1965 lässt er nach Plänen seines Schwiegersohnes Herbert Purschke ein Landhaus in Edlach an der Rax errichten

Nach dem Weltkrieg ist er durch viele Jahre Vorsitzender des Pfarrbeirates von Maria Hietzing, eine Funktion, die später sein Sohn Heinz ausfüllt. Er beteiligt sich finanziell maßgeblich an der Errichtung des Pfarrheims und stiftet ein Kirchenfenster, als diese durch einen Bombenanschlag auf das benachbarte und von englischen Truppen besetzte Parkhotel Schönbrunn zu Bruch gehen. 1956 wird ihm vom Bundespräsidenten der Titel Kommerzialrat verliehen, seit 1959 ist er Ritter (seit 1961 Komtur) des Ordens vom Heiligen Grab in Jerusalem, 1959 erhält er den päpstlichen Silvesterorden, 1971 das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich, 1976 die Große Silberne Kammermedaille. Von 1971 – 76 ist er Vorsteher des Wiener Landesgremiums für den Kunst- und Antiquitätenhandel und bekleidet zahlreiche Funktionen in verschiedenen Ausschüssen der Handelskammer. 1978 und 79 ist er Vorsitzender der Wiener Antiquitätenmesse. Mit Vollendung des 75. Lebensjahres zieht er sich im April 1981 auf die Rolle eines Kommanditisten in der Firma zurück und widmet sich vermehrt seinen Hobbys wie Tennisspielen und Reisen. Im Herbst des gleichen Jahres Aufnahme des Studiums der Geschichte an der philosophischen Fakultät der Universität Wien, Sponsion zum Magister im Juni 1987. Die geplante Dissertation hat ihm dann der Tod buchstäblich aus der Hand genommen.

Schwester: Klara Leli, * 1. 1. 1901, E 1942 mit August Schwingl, + 2. 2. 1958, alles in Wien.

Vater

Mutter

Sohn

Otto Rudolf
AL. 4 und 5 Kommerzialrat Rudolf Otto und Maria, geb. Weingraber, mit ihren 5 Kindern und zwei Schwiegertöchtern anlässlich ihrer Silbernen Hochzeit am 4. 2. 1961. V.l.n.r.: Inge Meichelböck (Peters früh verstorbene erste Frau), Michael, Heide geb. Lanik (AL. 2/3), Rudolf (AL. 2/2), Elisabeth, Heinz und Peter.
Otto Rudolf
Oberst Josef (AL.10) und Anna Weingraber (AL.11) mit Kindern und Schwiegerkindern auf einer Autobahnbaustelle des Eugen Weingraber ca. 1939 bei Linz. Oben Eugens Frau Loni, geb. Reumayer, der 1942 in Russland gefallene und posthum zum Hauptmann beförderte Bruder Julius, Schwester Maria (AL. 3/5), unten Schwager Rudolf Otto (AL. 3/4).
 
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