93 Generationenvon der Gegenwart bis zu den alten Griechen

Westfalen Heilige Mathilde

Geb. Dat. (grün = geschätzt)
894
Staat/Bundesld. heute
D/NRW
Nummer in Ahnenliste
B 303 B

B 303 B= 505 B = 34/385 C33

Mathilde d. Heilige, Gräfin v.Westfalen, * 894 Engern, + 14. 3. 968 Quedlinburg. Bei ihrer gleichnamigen Großmutter (AL. 35/1213 B), der Äbtissin von Herford, erzogen, vermählt sie sich 909 mit Herzog Heinrich v. Sachsen (AL. 302 B), der eben erst seine erste Frau verstoßen hat. 936 versucht sie vergeblich, ihrem jüngeren Lieblingssohn Heinrich (AL. 128 C) statt des älteren Otto (AL. 32/252 B) auf den Thron zu verhelfen. Sie führt jedoch ein sehr frommes Leben, an hohen Feiertagen versammelt sie zwei mal täglich Arme um sich, um sie zu speisen, jeden Samstag lässt sie Bedürftige baden, tut es oft auch persönlich. 965 stiftet sie das Kloster Nordhausen, weitere Stifte errichtet sie in Pöhlde, Engern und Quedlinburg. Ihr kaiserlicher Sohn sieht sich veranlasst aus Sorge um das Familienvermögen ihren frommen Eifer einzubremsen, die Kirche andererseits zählt sie schon bald unter ihre Heiligen. Schwester der Frederuna (AL. 34/6889 E).

Königin Mathilde, die Heilige, ist auf dieser Abbildung am Friedrichsgrab im Wiener Stephansdom dargestellt
Königin Mathilde, die Heilige, ist auf dieser Abbildung am Friedrichsgrab im Wiener Stephansdom dargestellt
Grabmal König Heinrichs und seiner Gemahlin, der heiligen Mathilde, in der Krypta der Stiftskirche von Quedlinburg
Grabmal König Heinrichs und seiner Gemahlin, der heiligen Mathilde, in der Krypta der Stiftskirche von Quedlinburg

Familie

Vater
Westfalen Thiederich 872
Mutter
Friesland Reinhild 865
Sohn (2)
Deutschland (Liudolfinger) Kaiser Otto I 912Bayern Heinrich I 921
Tochter
Deutschland (Liudolfinger) Gerberga 914