93 Generationenvon der Gegenwart bis zu den alten Griechen

Iamblichus von Emesa

Geb. Dat. (grün = geschätzt)
245
Staat/Bundesld. heute
SYR
Nummer in Ahnenliste
B 2 T

B 2 T55.Generation175 - 399

Iamblichus Chalcidensis (aus Chalkis ad Belum, heute Quinnesrin, Syrien), * um 245, + nach 320 Apameia am Orontes. Stammt aus der Fürstenfamilie von Homs, Schüler von Anatolios und Porphyrios, gerät aber in Gegensatz zu seinen Lehrern und begründet seine eigene Neoplatonische Schule der Philosophie. Sein zehnbändiges Werk über die pythagoräische Lehre ist zu einem großen Teil erhalten. Er setzt die Lehren des Platon mit denen des Pythagoras gleich und sieht in letzterem einen Erlöser, der in die materielle Welt hinabgestiegen ist, um den Menschen das heilbringende Gut der Philosophie darzureichen. In "Mysterien der Ägypter" behandelt er die Möglichkeit, durch Kulthandlungen mit dem göttlichen Bereich in Verbindung zu treten. Mit geometrischen Symbolen beschreibt er die Vereinigung der Monade "Nous", des absoluten Einen, mit der Dyade zur Triade. Die Seele des Menschen ist göttlicher Natur und soll durch Theurgien (Kulthandlungen) zur Erlösung gebracht werden. Seine Theologie bietet seinem Verehrer Kaiser Julian Apostata die Basis für dessen vergeblichen Versuch, die heidnische Religion zu erneuern. Bis in die Renaissance wird er für einen der größten Denker der Antike angesehen und als göttlich bezeichnet.

Der bedeutendste syrische Neo-Platoniker Iamblichus
Der bedeutendste syrische Neo-Platoniker Iamblichus

Familie

Vater
Emesa König Sampsigeramus 220
Tochter
Urania von Emesa 265